Jetlag im Studio

Ein eigenes Häuschen in einem netten Stadtteil von Santiago, besser geht es kaum.

Überhaupt funktioniert alles wunderbar, ist hier nicht straff durchorganisiert und doch oder gerade deshalb im Fluss. Es ist die unorganisierte Ordnung der Latinos, die mich doch immer wieder auf’s Neue fasziniert.

Am späten Vormittag erreichen wir Santiago und beziehen da Haus im Stadtteil Ñuñoa, das uns Roberto, den ich damals für IM FLUSS DES LEBENS interviewt habe, und seine Frau zur Verfügung stellen. Dann geht es auf zur Casa del Sol. Am Weg dorthin spazieren wir durch einen Stadtteil von Santiago, den ich noch nicht kannte, durch hübsche  Gassen, vorbei an Gallerien, einem Kino und netten Geschäften. Im Vorbeigehen kaufe ich einen Pullover, passend von einer chilenischen Designerin. Es ist kälter als erwartet, den Pullover kann ich brauchen. Die Luft ist wie bei uns im März, trotzdem prägen Palmen das Stadtbild, da die Sonne stärker ist.

In der Casa del Sol läuft uns gleich Amaro über den Weg, der Kopf von Sol y Lluvia und des Kulturzentrums. Er sieht und erkennt mich gleich. Wie er sich freut, dass wir hier sind! Mit jeder Stunde zeichnet sich mehr ab, wie gut es ist, dass wir hergekommen sind. Doch es hat die Eigeninitiative gebraucht, den inneren Antrieb und Zuspruch von nahen Menschen. Die Bestätigung im Außen zeigt sich unmittelbar:

Amaro und die anderen Bandmitglieder wollen mehr Beteiligung unsererseits uns damit IM FLUSS DES LEBENS und uns als Künstler und Menschen stärker in den Abend miteinbinden. Wie? Das lest Ihr morgen.

Es bedarf noch einiger Vorbereitungen, und ao sitzen wir noch vier Stunden im Studio des Tontechnikers am Computer. Edaniel mastert, ich schneide, begleitet vom Jetlag. Zzzzzzzz…..

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